Sitzung: 10.10.2025 Kreistag
Die
Amtszeit von Landrat Otto Rubly endet am 18. Oktober 2025. Der Vorsitzende ernannte den Ersten
Kreisbeigeordneten Johannes Huber (CDU),
der sich am 9. März 2025 in einer
Stichwahl mit 62,6 % der Stimmen gegen Jürgen Conrad (SPD) durchgesetzt hatte, mit Wirkung vom
genannten Datum zum Landrat des Landkreises Kusel
und händigte ihm die entsprechende Ernennungsurkunde
aus. Anschließend nahm der Vorsitzende den Amtseid
ab.
Die
feierliche Sitzung wurde durch Grußworte der Landesregierung
(Staatssekretärin Schneider), des Landkreistages Rheinland-Pfalz (Herr Guth), des CDU-Landesvorsitzenden
(Herr Schnieder, MdL), der Beigeordneten (Herr Conrad),
der Fraktionen und des Gemeinde- und Städtebundes
(Herr Lothschütz) sowie des Personalrats (Herr Richter)
begleitet. Es folgten die Rede des ernannten Landrates
Johannes Huber und die Abschiedsworte von Herrn Rubly.
Der
künftige Landrat Johannes Huber
begrüßte die anwesenden Gäste herzlich und dankte für ihr zahlreiches
Erscheinen. Mit einem humorvollen Hinweis auf sein Ehejubiläum und den
besonderen Anlass zeigte er sich dankbar und voller Vorfreude auf sein neues
Amt. Er würdigte die achtjährige Amtszeit seines Vorgängers Otto Rubly, insbesondere dessen Engagement in
herausfordernden Zeiten – von der Corona-Pandemie über Krankenhaus- und
Finanzfragen bis hin zur Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit. Er hob
Rublys Einsatz für den Landkreis, seine Bürgernähe und seine menschliche Art
hervor und dankte ihm persönlich für Unterstützung und Vertrauen.
Landrat Otto
Rubly
dankte den zahlreich erschienenen Gästen sowie den Musikerinnen und Musikern
für den festlichen Rahmen. In seiner Ansprache blickte er auf acht Jahre
Amtszeit zurück, geprägt von einer konstruktiven Zusammenarbeit
mit Kreistag, Bürgermeistern, Verwaltung und der Aufsichts- und
Dienstleistungsdirektion. Er hob zentrale Projekte hervor, darunter das Smart-City-Vorhaben „Land L(i)eben“, den Breitbandausbau, den Katastrophenschutz
sowie den barrierefreien Ausbau der Burg Lichtenberg.
Ebenso verwies er auf die Bewältigung der Corona- und
Ukrainekrise, die Sicherung der medizinischen
Versorgung und den Erhalt des Westpfalz-Klinikums
als wesentliche Herausforderungen seiner Amtszeit. Er betonte die Bedeutung der
interkommunalen Zusammenarbeit in der Westpfalz
und sprach seinen Dank an alle Partner, Ehrenamtlichen, Institutionen und die
Mitarbeitenden der Kreisverwaltung aus. Seinem Nachfolger Johannes Huber wünschte er viel Erfolg und riet ihm, auf
das starke Team der Verwaltung zu vertrauen. Abschließend sagte er: „Es war mir Ehre und Freude, dem
Landkreis Kusel zu dienen.“
Musikalisch
wurde die Veranstaltung durch Beiträge der Musikschule
Kuseler Musikantenland e.V., des Klezmer Trios und der Hausband der
Kreisverwaltung umrahmt, die der Amtsübergabe einen feierlichen
und würdigen Rahmen verliehen.
